
Die Turnabteilung hat sich entschlossen, der sportlichen Entwicklung auch in ihrer Bezeichnung zu entsprechen. Damit bringt sie zum Ausdruck, dass die Säulen „Fitness- und Freizeitsport“ und „Gesundheitssport“ in den vergangenen Jahren neben dem klassischen Turnen an Bedeutung gewonnen haben.
"Mit Arminia durch die ganze Welt" lautete das Motto unserer Turnshow am 7. Februar 2010. Mehr als 400 Zuschauer sahen temporeiche Vorführungen von 200 aktiven Turnerinnen und Turnern. Ein Mix aus Tanz, Akrobatik, Geschmeidigkeit und choreografischen Darbietungen begeisterte die Besucher.
Mit dem Turntigertanz wärmten sich alle auf, dann startete die zirka dreistündige Turnschau mit den Jazztanzdamen. Souverän führte Sven Thürauf durch das Programm, der für eine Showeinlage mit Partnerin Nora Wargenau (ehemalige Leistungsturnerin) das Mikrophon zur Seite legte. Als Turnoldies zeigten der ehemalige Bundesligaturner Jörg Niebuhr und Kollegen unter den Argusaugen ihres damaligen Trainers Werner Jaeschke, Barrenturnen von 1899. Gleich darauf erhielt Werner Jaeschke vom Vorsitzenden des Turnkreises Peine, Hans Rothe, für sein jahrelanges Engagement im Verein die Ehrennadel in Gold überreicht.
Leistung mit Spaßfaktor, das ist Seilspringen mit den Rope Skippern. Ob Solo, zu dritt oder als Gruppe sprangen sie sich seilschwingend in die Herzen der Zuschauer. Auch die jüngsten Arminen bewiesen, dass Turnen nicht immer eine schweißtreibende Angelegenheit ist. Mit ihren schwungvollen Übungen bereicherten sie die Turnshow. Früh übt sich, wer einmal eine große Turnerin werden will. Mit Hexenbesen und Turnelementen auf Papas Rücken oder Schultern verzauberte Johanna Niebuhr, mit ihren knapp drei Jahren die jüngste Teilnehmerin, das Publikum. Einmal ein Torero sein, die Sonne Italiens am Morgen genießen, mit Skigymnastik in Form kommen, oder lernen, wie man sich wirkungsvoll verteidigen kann, all das bekamen die Gäste geboten.
Hip Hop, Jump-Stil oder Formationstanz, jede Tanzart hatte ihre Anhänger, die kräftig zur Musik klatschten. Zum Abschluss wurde es dunkel in der Halle. Im Schwarzlicht, nur schemenhaft erkennbar, sprangen die Leistungsturnerinnen der Trainingsgemeinschaft Stederdorf/Vöhrum Saltos oder schlugen Räder und ließen ihre rotleuchtenden Anzüge mit den weißen Socken auf das Publikum wirken. Neongrün dagegen leuchteten die Seile der Rope Skipper bei den "nächtlichen" Sprüngen. Die Veranstaltung endete, wie sie begann: mit dem Turntigertanz für alle.
Fazit: Eine rundum gelungene Veranstaltung, die allen Spass gemacht hat.
letzte Aktualisierung: 16.02.2010