
Unsere Personalsorgen reißen nicht ab… Zwar war Wiebke wieder einsatzbereit, dafür kam zu der Verletzen- und Urlaubsliste (Madde, Sandra, Schumi) nun auch unser Keeper Sarah hinzu, die aufgrund von Krankheit fehlt. Laura Klünder, seit einem Jahr nicht mehr gegen den Ball getreten, erklärte sich spontan bereit, die für sie völlig unbekannte Torwartposition zu übernehmen. Nach einigen kleinen Einweisungen durch unseren Torwarttrainer machte sie ihre Sache wirklich sehr gut. Wiebke, noch leicht angeschlagen, übernahm wieder ihre Position im zentralen Mittelfeld, Anke rückte auf die linke Bahn.
Zu Gast hatten wir heute die SG Adenstedt, die mit 0 Punkten und 1:41 Toren den letzten Tabellenplatz belegt. Soviel schon mal vorweg: Das Team aus Adenstedt zeigte eine sehr gute Leistung, die keinesfalls die Tabellensituation widerspiegelt. So dauerte es auch einige Zeit, bis wir ins Spiel fanden und die Lücken in der tief stehenden Abwehr der Adenstedter Frauen fanden. Einen Freistoß konnte die Torfrau gerade noch über die Latte lenken. In der 14. Minute sorgte dann aber ein Pass von Simona, die Anke den Ball in den Lauf spielte und durch unseren Kapitän sicher abgeschlossen wurde, für die 1:0 Führung. Nur eine Minute später waren wir dann doch noch mit einem Freistoß erfolgreich. Dieses Mal konnte Anke die Adenstedter Torfrau mit einem Schuss unter die Latte überwinden – 2:0. Unser Spiel nahm nun langsam an Fahrt auf und wir erspielten uns Chance um Chance. Pia, die das Spiel mit einer Zerrung bestritt, schoss den Ball aus kurzer Distanz freistehend über das Tor, Anke schob den Ball am Gehäuse vorbei. Laura im Tor hatte nicht einen Schuss zu halten, spielte aber im Herauslaufen einige Bälle clever auf unsere Außen. In der 25. Minute konnte Anke ein schönes Solo zum 3:0 abschließen. Vor der Halbzeit waren wir dann noch einmal erfolgreich; eine Kombination der Offensive wurde erneut von Anke zum 4:0 genutzt. Halbzeit.
Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, noch kämpferischer in die Partie zu gehen. Dieses klappte zu Beginn auch sehr gut, mit einem Doppelschlag in den ersten vier Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Anke auf 6:0. Leider konnten wir in der Folgezeit unsere Überlegenheit nicht in weitere Tore ummünzen. Adenstedt wehrte sich erfolgreich gegen weitere Treffer, indem sie die Räume eng machten und die Bälle lang aus der eigenen Hälfte heraus schlugen. Durch eine ganz starke Leistung von Svenja Sommer, die viele Bälle abfing und wieder in die Offensive spielte, kam Adenstedt aber zu keiner nennenswerten Torchance. Aber das mussten wir unserer Aushilfstorfrau Laura im Vorfeld ja auch versprechen! Das Zusammenspiel in der Offensive sah aber deutlich besser aus als noch gegen Münstedt, da wir die Bälle länger in unseren Reihen hielten und zum Teil schöne Kombinationen zu sehen waren. Trotzdem hätten wir noch das ein oder andere Tor mehr erzielen müssen!
Unsere nächste Aufgabe heißt Blumenhagen. Hier gilt es, die Torchancen konsequenter zu nutzen. Ich hoffe, dann endlich mal wieder auf einen größeren Kader zurückgreifen zu können. Kompliment an das Team aus Adenstedt. Meiner Meinung nach haben sie sich klasse verkauft. Das Spiel hat keinesfalls deren letzten Tabellenplatz widergespiegelt. Von meinen Spielerinnen möchte ich heute gern Svenja Sommer hervorheben. Ihre Defensivaufgabe hat sie heute einwandfrei gelöst und auch im Spiel nach vorn macht sie momentan ganz große Fortschritte. Mein besonderer Dank geht an Laura Klünder. Ich glaube, es wären nicht viele bereit, sich ohne Training und nach einem Jahr völlig ohne Ball am Fuß ins Tor zu stellen!
Nächstes Spiel:
Arminia Vöhrum – SV Blumenhagen am Montag, 26.10.09 um 19:30 Uhr in Vöhrum
Team: Laura Klünder; Marleen Hackbarth, Svenja Sommer, Wiebke Michael, Pia Schöde; Anke Gardewin; Simona Scornavacche; Helena Iwasinski
Tore: 1:0 (14.) A. Gardewin; 2:0 (15.) A. Gardewin; 3:0 (25.) A. Gardewin; 4:0 (30.) A. Gardewin; Halbzeit; 5:0 (32.) A. Gardewin; 6:0 (34.) A. Gardewin
Stark ersatzgeschwächt mussten wir beim Tabellenfünften und Überraschungsteam der Saison in Münstedt antreten. Svenja Schumann im Urlaub, unsere Langzeitverletzten Madde und Sandra (wird am kommenden Mittwoch am Kreuzband operiert) und nun auch noch Wiebke mit einer Knieverletzung konnten nicht spielen, sodass mir nur noch sieben Spielerinnen übrig blieben. Ziel also, drei Punkte, egal wie! Simona und Helena spielten heute beide zum ersten Mal über die gesamte Spielzeit. Durch die Ausfälle musste ich umstellen, Anke spielte im zentralen Mittelfeld, Helena im linken Mittelfeld und Simona im Sturm.
Das Spiel nahm sofort Fahrt auf, den Münstedter Frauen war anzumerken, dass sie sich viel vorgenommen hatten. Trotzdem konnten wir uns leichte Vorteile erspielen, die ersten Chancen blieben aber ungenutzt. Anke stand zu Beginn sehr tief und fehlte dementsprechend im schnellen Spiel nach vorn. In der Defensive ließen wir zu Beginn aber keine klaren Möglichkeiten zu. Nach einer von Anke getretenen Ecke konnten wir durch ein Eigentor mit 1:0 in Führung gehen. Diese Führung brachte Sicherheit in unser Spiel, Münstedt blieb aber durch ihre schnellen Stürmerinnen immer gefährlich. In der 13. Minute setzten Pia und Anke das um, was wir im Training noch einstudiert hatten. Pia mit einem schnellen Antritt über die rechte Seite passte den Ball auf die mitgelaufene Anke, die der Torfrau keine Chance ließ. Bis zur Halbzeit gab es nicht mehr viele nennenswerte Chancen, es war uns aber klar, dass mit diesem Ergebnis noch nix entschieden war. Der Schiedsrichter pfiff die erste Halbzeit nach 29 (!!!) Minuten ab.
In der zweiten Halbzeit gelang Münstedt ein Blitzstart. Deren Beste, die erst zum Ende der ersten Halbzeit eingewechselt wurde, spielte zuerst Marleen aus und ließ dann mit einem Sololauf durch unsere gesamte Abwehr stehen. Durch den Anschlusstreffer blühte Münstedt auf, wir wurden nervös. Immer wieder sah unsere Abwehr nicht gut aus und es gelang uns nicht, die Defensive zu entlasten. Zu viele Bälle gingen in der Offensive verloren und wurden immer wieder durch schnelle Konter von Münstedt genutzt. In der 45. Minute setzte sich Anke über ihre gewohnte Position, die linke Mittelfeldseite durch und erzielte aus spitzem Winkel die 3:1 Führung für uns. Wer dachte, wir hätten dieses Spiel dadurch für uns entschieden, der irrte. Münstedt setzte alles auf eine Karte und spielte beherzt nach vorn. Besonderes deren Nummer 10 war nicht in den Griff zu bekommen. So konnte sie sich erneut durchsetzen und stand unserer Torfrau Sarah im 1:1 gegenüber. Zwar verkürzte Sarah gut den Winkel und war auch noch am Ball dran, der Ball sprang von ihrer Hand aber an den Fuß der Gegenspielerin und von dot aus ins Tor. Kurz nach dem Anschlusstreffer erneut Nummer 10 gegen unsere Nummer 1. Dieses Mal behielt Sarah aber die Oberhand und sicherte uns die Führung. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit schoss Pia aus halbrechter Position aufs Tor, die Torfrau fiel mit Ball hinter die Linie, der Schiedsrichter zeigte auf den Mittelkreis – alle dachten, es stehe 4:2 für uns. Aber der Schiri überlegte es sich anders uns gab Freistoß für Münstedt. In den fünf (!!!) Minuten Nachspielzeit konnten wir aber unseren Sieg über die Zeit retten.
Es war eine beherze Partie meiner Mannschaft, die sich diesen Sieg mit tollem Kampfgeist und Willen erkämpft hat. Auch trotz einiger Ausfälle waren einige schöne Spielzüge zu sehen, es wurde aber auch deutlich, in welchen Bereichen wir noch arbeiten müssen. Bei Simona und Helena waren zum Teil sehr gute Ansätze zu sehen. Die Abwehr machte einen guten Job, ich denke, dass Münstedt mit der Leistung von heute fast alle aus unserer Klasse geschlagen hätte.
Nächstes Spiel:
SG Adenstedt – TSV Arminia Vöhrum am Donnerstag, 15.10.09 um 19:30 Uhr in Vöhrum
Tore: 0:1 (6.) Eigentor; 0:2 (13.) A. Gardewin; Halbzeit; 1:2 (32.); 1:3 (45.) A. Gardewin; (56.) 2:3
Team: Sarah Tschesche; Marleen Hackbarth; Svenja Sommer; Anke Gardewin; Helena Iwasinski; Pia Schöde; Simona Scornavacche
Donnerstag, 01. Oktober 2009
Erster Pflichtsieg gegen VFB
Nachdem wir die drei Punkte gegen Sportfreunde Salzgitter kampflos bekamen (Salzgitter trat nicht an), wollten wir heute die nächsten drei Punkte einfahren; und diese auch erspielen! Gegen die zweite Mannschaft des VfB Peine konnten wir bisher noch nie gewinnen; in den letzten zwei Jahren sind wir allerdings auch nicht gegeneinander angetreten. Leider hat sich unser Kader auf unbestimmte Zeit weiter verkleinert. Sandra Morawiec zog sich beim Handball einen Meniskusriss zu. Wir hoffen nun, dass sich der Verdacht auf einen Kreuzbandriss nicht auch noch bestätigt. Sandra, wir alle wünschen Dir gute und schnelle Genesung.
Zum heutigen Spiel: Wir wollten die nächsten drei Punkte gegen einen Gegner einfahren, bei dem man nie weiß, wer auf dem Platz steht. In den ersten Spielen fegte der VfB alle Gegner vom Platz, nun haben sie sich aber auf dem 11. Tabellenplatz eingefunden. Ziel also: Drei Punkte und die Tabellenführung ausbauen.
Wir fanden heute gut ins Spiel und konnten uns von Beginn an ein Übergewicht erspielen. Besonders die beiden Außen Pia und Anke sorgen für viel Wirbel im Spiel nach vorn. Hinten standen wir bis auf die ein oder andere Unkonzentration sicher und ließen, soviel schon mal vorweg, im ganzen Spiel nicht einen Torschuss des Gegners zu. Wiebke eroberte im defensiven Mittelfeld viele Bälle, die durch kluge Pässe in die Spitze immer gefährlich waren. Ein Schuss von ihr aus der zweiten Reihe klatschte an die Latte, den Nachschuss schoss Anke über das Tor. In der 6. Minute setzte sich Anke über links durch und erzielte mit einem Schuss in die lange Ecke das 1:0. Das 2:0 folgte vier Minuten später. Ich habe selten ein so schön heraus gespieltes Tor meiner Mannschaft gesehen. Von hinten nach vorne wurde der Ball laufen gelassen, Wiebke spielte genau im richtigen Moment in die Lücke, Anke erlief sich den Ball und schloss mit einem Hammer, erneut in die lange Ecke, ab. Es folgten die stärksten Minuten der Partie. Wir standen mit allen Feldspielerinnen in der gegnerischen Hälfte und erspielten uns eine Torschance nach der anderen. Nur eine Minute nach dem 2:0 erhöhte Anke aus gleicher Position auf 3:0. Zwei Minuten später erzielte wiederum Anke das 4:0. In der Folgezeit ließen wir leider die ein oder andere Möglichkeit aus. Vor der Halbzeit waren wir dann aber doch noch einmal erfolgreich. Anke drosch den Ball aufs Tor, die Torfrau zog vor Schreck die Hand weg und es stand 5:0 für uns.
Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, weiter Druck zu machen, im Passspiel noch konzentrierter zu werden und die Führung weiter auszubauen. VfB hatte umgestellt, die Räume wurden nun geschickter eng gemacht und wir taten uns schwer damit. VfB versuchte sich immer wieder mit langen Bällen zu befreien, diese wurden aber nie gefährlich. Eine Reihe von Ecken konnten wir leider nicht verwerten, weil immer noch die letzte Konsequenz fehlte, den Ball rein machen zu wollen – es kann eben auch mal weh tun! In der 38. Minute schloss Anke nach Zusammenspiel mit Wiebke und Simona zum 6:0 ab. Wiebke wurde immer sicherer auf ihrer Position und brachte einige gefährliche Bälle aufs Tor. Ein Treffer gegen ihren alten Verein blieb ihr heute aber verwehrt. Dieses änderte aber nix an ihrer starken Leistung. Marleen und Pia konnten auf der rechten Seite immer wieder für Akzente sorgen, der letzte entscheidende Pass blieb aber leider noch häufig aus. Trotzdem konnten beide überzeugen. Marleen gegen ihr altes Team sorgte mit gefährlichen Pässen für Unruhe in Peines Defensive. In der 53. Minute erzielte Anke das 7:0. Vier Minuten später noch ein kleines Highlight. Simona Scornavacche setzte nach einem Anke-Schuss toll nach und erzielte das 8:0, das gleichzeitig auch der Endstand war. Damit belohnte sie sich für ihren Einsatz und ihre stetig ansteigende Leistung.
Mit diesem Ergebnis können wir zufrieden sein. Fest steht aber, dass unser nächster Gegner, der TSV Münstedt, es uns nicht so einfach machen wird. Wir müssen daher noch konzentrierter im Abschluss werden und auch im Passspiel waren heute wieder einige Unachtsamkeiten zu erkennen. In der Schussphase wurden wir wieder unkonzentriert und vergaßen ein wenig das Zusammenspiel. Die Defensive hatte heute einen eher ruhigen Tag, aber auch in dem Bereich werden wir im Training noch verstärkt arbeiten. Besonders gefreut hat mich heute das letzte Tor. Simona Scornavacche, die sich momentan von Training zu Training weiterentwickelt, konnte ihr erstes Tor für den TSV Arminia erzielen. Anke erzielte heute wieder viele Tore, sie ist momentan einfach nicht zu stoppen – und das ist auch gut so. Weiter so! Unsere nächsten zwei Aufgaben (TSV Münstedt, SG Adenstedt) müssen wir ersatzgeschwächt bewältigen. Svenja Schumann ist im Urlaub, Madde fehlt weiterhin (wird aber demnächst mit lockerem Laufen beginnen können) und Sandra wird uns wohl erst Ende 2010 wieder voll zur Verfügung stehen. Trotzdem heißt es nach vorn schauen, an die bisherigen Leistungen anknüpfen und weiter Punkte sammeln.
Nächstes Spiel:
TSV Münstedt – Arminia Vöhrum am Donnerstag, 08.10.09 um 19:30 Uhr in Münstedt
Tore: 1:0 (6.) A. Gardewin; 2:0 (10) A. Gardewin; 3:0 (11.) A. Gardewin; 4:0 (13.). A. Gardewin; 5:0 (28.) A. Gardewin; Halbzeit; 6:0 (38.) A. Gardewin; 7:0 (53.) A. Gardewin; 8:0 (57.) S. Scornavacche
Team: Sarah Tschesche; Marleen Hackbarth; Svenja Sommer; Wiebke Michael; Pia Schöde; Anke Gardewin; Svenja Schumann; Simona Scornavacche; Helena Iwasinski
Deutlicher Sieg nach Startschwierigkeiten
Wie schon in den bisherigen Aufeinandertreffen wussten wir, dass es keine leichte Aufgabe wird. Wendezelle hat bisher nur einen Gegentreffer bekommen und konnte durch Zweikampfstärke und ein starkes Mittelfeld überzeugen. Wir hatten heute alle Spielerinnen (bis auf Madde, die leider immer noch verletzt ist) an Bord, sodass wir in Bestbesetzung auflaufen konnten. Die äußeren Umstände konnten schlechter fast nicht sein, es waren fast 30 Grad und der Rasen war vor einigen Tagen an einigen Stellen mit Sand aufgeschüttet worden. Zu Beginn war es ein offener Schlagabtausch mit den besseren Chancen auf unserer Seite. Pia verfehlte aus kurzer Distanz, Anke schoss einige Male am Tor vorbei und Schumi traf nur die Latte. So dauerte es bis zur 20. Minute, bis das erste Tor fiel. Leider auf unserer Seite… Ein schöner Heber folg über Sarah hinweg ins Tor. So ist das, wenn man die Chancen vorne nicht konsequent nutzt. Der Gegentreffer zeigte aber Wirkung und wir wurden immer mehr zur spielbestimmenden Mannschaft. Wiebke setzte nach einer Ecke von Anke schön nach und konnte aus dem Gewühl heraus den Ausgleich erzielen. Wendezelle brauchte einige Zeit, um sich von dem Gegentreffer zu erholen. Mit Sandra kam frischer Wind in den Sturm, was sich noch vor der Pause auszahlte. Wendezelle konnte sich fast nur noch mit langen Bällen aus der eigenen Hälfte befreien. Wir ließen den Ball besser laufen und so konnte Anke mit zwei Treffern innerhalb von zwei Minuten für einen 3:1 Halbzeitstand sorgen.
Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, bei den gegnerischen Abstößen tiefer zu stehen und die Lücke zwischen Defensive und Offensive nicht zu groß werden zu lassen. Wendezelle hatte unserem hohen Tempo schon nach kurzer Zeit nichts mehr entgegenzusetzen und wir hatten so mehr Platz zum Kombinieren. Pia setzte sich in der 40. Minute im Mittelfeld durch und erzielte das 4:1. Wiebke erfüllte ihre Aufgabe im zentralen Mittelfeld in der zweiten Halbzeit noch überzeugender, da das Umschalten von Defensive in Offensive noch besser funktionierte. So schaltete sie sich nur eine Minute nach dem 4:1 mit ein, Anke legte auf Wiebke zurück, die mit einem Schuss aus der zweiten Reihe das 5:1 erzielte. Nun war der Bann endgültig gebrochen. Wendezelle konnte sich zwar das ein oder andere Mal noch befreien und unsere Defensive überlaufen, Sarah im Tor zeigte aber im 1:1 heute eine hervorragende Leistung. In der 46. Minute konnte Anke nach schönem Zusammenspiel mit Sandra das 6:1 erzielen. In der Folge wurden wir im Abschluss wieder ein wenig überheblich. Einen Treffer konnten wir dann aber doch noch erzielen. Anke mit ihrem vierten Tor am heutigen Tag sorgte für den 7:1 Endstand.
Die Leistungssteigerung zum Spiel gegen Gadenstedt war deutlich zu sehen. Auch bei warmen Temperaturen bissen alle auf die Zähne und zeigten gerade in der zweiten Halbzeit, dass sie nicht zu Unrecht die Tabelle anführen. Erwähnen möchte ich heute Wiebke Michael, die eine taktisch starke Leistung geboten hat und sich dafür auch mit zwei Toren belohnen konnte. Die Abstimmung mit Marleen und Svenja in der Defensive klappt immer besser. Die Mannschaft ist nach dem Rückstand ruhig geblieben und hat sich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Manchmal kann ein Gegentreffer ja auch dafür sorgen, dass man wacher wird und dann auch endlich die eigenen Chancen nutzt!
Unsere nächste schwere Aufgabe gilt es am nächsten Samstag zu lösen.
Wir sind zu Gast bei der zweiten Mannschaft der Sportfreunde aus
Salzgitter, die heute mit einem 10:0 über Plockhorst auf sich
aufmerksam machen konnten. Auch wenn wir einen etwas längeren
Anreiseweg haben, würden wir uns freuen, wenn uns einige Zuschauer
begleiten würden.
Nächstes Spiel:
SF Salzgitter II – Arminia Vöhrum am Samstag, 26.09.09 um 16:30 Uhr in Salzgitter
Tore: 0:1 (20.); 1:1 (22.) W. Michael; 2:1 (27.) A. Gardewin; 3:1
(29.) A. Gardewin; Halbzeit; 4:1 (40.) P. Schöde; 5:1 (41.) W. Michael;
6:1 (46.) A. Gardewin; 7:1 (53.) A. Gardewin
Team: Sarah Tschesche; Marleen Hackbarth; Svenja Sommer; Wiebke
Michael; Pia Schöde; Anke Gardewin; Svenja Schumann; Sandra Morawiec;
Simona Scornavacche; Helena Iwasinski
Nächstes Spiel:
Sonntag, 20.09.09 um 13:00 Uhr: Arminia Vöhrum – TSV Wendezelle
Tore: 0:1 (9.) A. Gardewin; 0:2 (13.) W. Michael; 0:3 (18.) P. Schöde; 0:4 (29.) A. Gardewin; Halbzeit; 0:5 (37.) A. Gardewin; 0:6 (44.) A. Gardewin; 0:7 (50.) A. Gardewin; 0:8 (56.) A. Gardewin
Team: Sarah Tschesche; Marleen Hackbarth; Svenja Sommer; Wiebke Michael; Pia Schöde; Anke Gardewin; Svenja Schumann; Simona Scornavacche; Helena Iwasinski
TSV Eixe – Arminia Vöhrum 1:9 (1:5)
Freitag, 04. September 2009
Leider konnte das Spiel nicht auf unseren Wunschtermin verlegt werden. So fuhren wir mit nur sieben Spielerinnen und somit ohne Auswechselspielerin nach Eixe. Dieses motivierte uns natürlich umso mehr, den Tabellenzweiten zu schlagen. Eixe, punktgleich mit uns, konnte bisher auch alle Spiele ohne Niederlage bestreiten. Zusätzlich motivierte es uns, dass unsere ehemalige Torfrau Christina heute beim Gegner im Tor stand! Aufgrund der Abwesenheit einiger Spielerinnen rutschte Pia wieder in die Abwehr, Sandra nahm dafür ihre Position im offensiven Mittelfeld ein. Sie war es dann auch, die sich in der ersten Minute mit einem tollen Lauf über rechts durchsetzen konnte und Schumi nach ihrem Pass zum 1:0 einschieben konnte. Nur drei Minuten später schloss Anke einen Alleingang mit einem Schuss ins linke untere Eck ab. Diese Führung brachte ein wenig mehr Ruhe in unser Spiel, denn Eixe war über ihre schnellen Stürmerinnen immer gefährlich. So war es unsere Torfrau Sarah, die mit zwei tollen Paraden die „Null“ hielt. Auch in der 10. Minute war Anke über links nicht aufzuhalten und konnte das 3:0 erzielen. In der Folgezeit erarbeiteten wir uns weitere Chancen, die Christina aber halten konnte. Sie hat eben einiges gelernt in Vöhrum. Smile! In der 21. Minute setzte Schumi vorne schön nach, erkämpfte sich den Ball und bereitete so das dritte Tor von Anke zum 4:0 vor. Das schönste Tor des Tages fiel dann nur zwei Minuten später. Anke setzte sich über links durch, schlug eine schöne Flanke vors Tor, den Sandra unhaltbar volley ins Tor schoss. Leider mussten wir aber fünf Minuten vor der Halbzeit das Anschlusstor hinnehmen. In der Vorwärtsbewegung wurde der Ball verloren, Eixe konterte schnell und schloss zum 1:5 ab. Ärgerlich, dass genau diese Situationen vorher noch angesprochen worden. Nach diesem Tor erlaubte sich die Abwehr aber keinen Fehler mehr. Mit einen 5:1 Führung wurden die Seiten gewechselt.
Sofort wurden sich weitere Chancen erarbeitet, leider waren wir im Abschluss nicht konsequent genug. Hinten standen wir allerdings sicher, sodass zu keinem Zeitpunkt das Gefühl aufkam, dass der Sieg noch gefährdet werden könnte. In der 42. Minute ließ Anke alle Abwehrspielerinnen von Eixe stehen und erzielte mit einem Flachschuss das 6:1. Vier Minuten später konnte sich Pia mit einem schnellen Sprint über die linke Seite durchsetzten (vom eigenen bis zum gegnerischen 16er), schob den Ball mit dem Außenrist auf Schumi, die aus dem Gewühl das Tor traf. In der 52. und 59. Minute erhöhte Anke das Ergebnis noch auf 9:1, wobei sie einen Schuss im oberen rechten Winkel unterbringen konnte. Super Tor!
Kompliment an alle sieben Spielerinnen. Alle haben auf die Zähne gebissen (Marleen spielte sogar verletzt) und einen auch in der Höhe verdienten Sieg herausgespielt. Sie haben auch für die mitgekämpft, die heute nicht dabei sein konnten. Vielen Dank auch an die Zuschauer, die uns trotz des schlechten Wetters nach Eixe begleitet haben.
Nächstes Spiel:
Dienstag, 15.09.09 um 19:30 Uhr: SV Anker Gadenstedt – Arminia Vöhrum
Tore: 0:1 (1.) S. Schumann; 0:2 (4.) A. Gardewin; 0:3 (10.) A. Gardewin; 0:4 (21.) A. Gardewin; 0:5 (23.) S. Morawiec; 1:5 (25.); Halbzeit; 1:6 (42.) A. Gardewin; 1:7 (46.) S. Schumann; 1:8 (52.) A. Gardewin; 1:9 (59.) A. Gardewin
Team: Sarah Tschesche; Marleen Hackbarth; Pia Schöde; Wiebke Michael; Anke Gardewin; Svenja Schumann; Sandra Morawiec
SSV Plockhorst – Arminia Vöhrum 0:5 (0:2)
Donnerstag, 27. August 2009
Heute durften wir auswärts gegen die Mannschaft ran, die uns in der letzten Saison als Einzige geschlagen hat. Mit einer Portion Respekt, aber auch dem Siegeswillen, gingen wir in die Partie. Der trockene, unebene Boden machte die Sache nicht einfacher. Auf einigen Positionen hatten wir Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen, so dass wir trotz einer optischen Überlegenheit sehr nervös agierten. Viele Pässe waren unpräzise oder Abspiele erfolgten im falschen Moment. Viel mehr Sicherheit brachte die Führung in unser Spiel, die in der 12. Minute fiel. Ein Schuss von Anke wurde von einer gegnerischen Spielerin unhaltbar ins Tor abgefälscht. In der Folgezeit hatten wir noch mehr Spielanteile und zeigten zum Teil schöne Kombinationen. Gerade auch in der Abwehr wurden wir sicherer und ließen keine Großchance mehr zu. In der 25. Minute konnte Pia mit einem platzierten Schuss ins linke Eck nach schöner Kombination von Anke und Wiebke die 2:0 Führung erzielen. In den letzten Minuten bis zur Pause hatten wir noch die ein oder andere Chance, die aber von der Plockhorster Torfrau vereitelt wurden.
Die zweite Halbzeit startete mit gut für uns. Einen Schuss von Anke genau neben die Torfrau ließ diese unter ihren Händen durchrutschen. 3:0! Nur zwei Minuten später war es Schumi, die es, wie schon im letzten Spiel, mit einem schönen Weitschuss versuchte. Einziger Unterschied: Heute schlug der Ball über der Torfrau im Tor ein. Traumtor! In den nächsten 20 Minuten konnten wir uns weitere Chancen erarbeiten, die wir allesamt aber nicht nutzten. Plockhorst konnte sich im Spiel nach vorn zum Großteil nur durch Standards in Szene setzen, die aber jedes Mal gefährlich waren. Ich wechselte Sandra und Simona ein, die ihre Sache beide sehr gut machten. Pia nahm dadurch die Position in der Abwehr ein, die sie genauso gut wie die Offensivaufgabe zuvor erfüllte. Wir hatten noch einige Ecken, die zwar gefährlicher als die der ersten Halbzeit waren, aber nicht zum Torerfolg führten. Vorerst! Denn in der 55. Minute konnte Plockhorst eine von Anke getretene Ecke nicht aus dem 16er klären, sodass Sandra mit einem Hammer im Nachsetzen das 5:0 erzielte. In den letzten Minuten spielte Plockhorst noch mal nach vorn, da wir leider etwas unkonzentriert wurden. Wir konnten das „Zu-Null“ aber über die Zeit bringen und somit die drei Punkte mit nach Haus nehmen.
Mit dem Ergebnis können wir mehr als zufrieden sein. Der Gegner heute war deutlich stärker als der vergangene. Teilweise waren wir im Abschluss zu unkonzentriert, ein noch viel höheres Ergebnis wäre aber auch nicht verdient gewesen. Einsatz und Wille haben wieder einmal bei allen gestimmt. Glückwunsch zu den nächsten drei Punkten, Mädels!
Nächstes Spiel:
Freitag, 04.09.09 um 19:30 Uhr: TSV Eixe – Arminia Vöhrum
Tore: 0:1 (12.) A. Gardewin; 0:2 (25.) P. Schöde; Halbzeit; 0:3 (33.) A. Gardewin; 0:4 (35.) S. Schumann; 0:5 (55.) S. Morawiec
Team: Sarah Tschesche; Marleen Hackbarth; Svenja Sommer; Wiebke Michael; Pia Schöde; Anke Gardewin; Svenja Schumann; Sandra Morawiec; Simona Scornavacche
SG Schwicheldt/Rosenthal – TSV Arminia Vöhrum 0:10 (0:5)
Donnerstag, 20. August 2009
Nach etlichen Verlegungen von Schwicheldt nach Rosenthal und zurück, konnte das Spiel dann doch noch beginnen. Am „wärmsten Tag des Jahres“ spielte die Mannschaft von Beginn an ein ordentliches Tempo und konnte dieses auch schnell in Tore ummünzen. Anke setzte sich über links durch, Schumi musste den Ball nur noch einschieben – 1:0! Zu Beginn der Partie kamen ein, zwei lange Bälle vor unser Tor, die Sarah aber ohne Probleme aufnehmen konnte. Bis auf eine Aktion in der zweiten Hälfte hatte sie einen ruhigen Nachmittag. Nach unserer Führung wirbelte die Offensive und spielte bei fast jedem Angriff eine Überzahlsituation aus. So fiel ein ums andere Tor – Anke war bis zur Halbzeit viermal erfolgreich. Besonders lobenswert: Viele Tore entstanden nicht durch Einzelaktionen, sondern waren sehr schön herausgespielt. Pia und Marleen ergänzten sich gut auf der rechten Seite, sodass wir immer wieder gefährliche Flanken vors Tor bringen konnten. Mit einer 5:0 Führung ging es in die Halbzeit.
Meine Erwartung an die Mannschaft: Weitermachen! Anders als noch im Spiel gegen Ilsede wurde dieses auch umgesetzt. Beide Außen konnten sich immer wieder in Szene setzen und spielten so weitere Möglichkeiten heraus. Anke mit zwei Toren kurz nach Wiederanpfiff (31. und 32. Minute) erhöhte das Ergebnis auf 7:0. In der Folgezeit vereitelte Schwicheldts Torfrau einige weitere Möglichkeiten. Allen Vöhrumer Spielerinnen war anzumerken, dass sie weiterhin torhungrig waren und sie zeigen wollten, dass sie es besser können als in der letzten Begegnung. So konnte Anke ihr heutiges Tor-Konto mit zwei weiteren Treffern auf acht (!!!) Tore erhöhen. Den Schlusspunkt setzte Sandra mit einem Linksschuss aus der Drehung zum 10:0. Dieser Treffer wurde noch mal besonders bejubelt!
Trotz der Aufregung im Vorfeld hat sich die Mannschaft von Beginn an aufs Wesentliche konzentriert und ihre Aufgaben in der Offensive und in der Defensive sehr gut gelöst. Marleen zeigte heute eine ganz starke Leistung, sie verlor nicht einen Zweikampf in der Defensive. Mit überragenden acht Toren hat Anke sich heute selbst noch ein tolles Geburtstagsgeschenk gemacht.
Nächstes Spiel:
Donnerstag, 27.08.09, 19:30 Uhr: SSV Plockhorst – Arminia Vöhrum
Tore: 0:1 (9.). S. Schumann; 0:2 (13.) A. Gardewin; 0:3 (18.) A. Gardewin; 0:4 (28.) A. Gardewin; 0:5 (30.) A. Gardewin; Halbzeit; 0:6 (31.) A. Gardewin; 0:7 (32.) A. Gardewin; 0:8 (41.) A. Gardewin; 0:9 (44.) A. Gardewin; 0:10 (51.) S. Morawiec
Team: Sarah Tschesche; Marleen Hackbarth; Svenja Sommer; Wiebke Michael; Pia Schöde; Anke Gardewin; Svenja Schumann; Sandra Morawiec; Simona Scornavacche
Arminia Vöhrum – SG Ilsede/Essinghausen/Dungelbeck II 8:1 (7:1)
Dienstag, 18. August 2009
In unserem ersten Heimspiel hatten wir erneut eine zweite Mannschaft zu
Gast, dieses Mal die Spielgemeinschaft aus
Ilsede/Essinghausen/Dungelbeck. Die Vorgabe, zu Beginn wacher als im
letzten Spiel zu sein, erfüllte die Mannschaft mit Bravour. So lagen
wir schon nach zwölf Minuten mit 4:0 in Front. Anke mit einem
Doppelpack in den Minuten 2 und 4, Pia ebenfalls mit zwei Treffern in
der 8. und 12. Minute sorgten für einen optimalen Start. In der
Folgezeit wurden wir aber unkonzentriert und es schlichen sich viele
kleine Fehler in unser Spiel ein. Ein in der Offensive verlorener Ball,
nicht konsequentes Nachsetzen und ein Torwartfehler sorgten für den
Anschlusstreffer zum 4:1 in der 23. Minute. Ärgerlich, aber wenigstens
weckte uns dieser Gegentreffer wieder auf. Denn nur eine Minute später
stellte Anke mit einem platzierten Schuss den alten Abstand wieder her.
Zwei Minuten später lief Wiebke allein auf die Torfrau zu und konnte
den Ball an ihr vorbei ins linke untere Eck schieben. Wiederum nur eine
Minute später konnte sich Anke mit ihrem vierten Tor an diesem Tag in
die Torschützenliste eintragen und sorgte so für die
7:1-Halbzeitführung. In
der zweiten Halbzeit machte es uns unser Gegner dann nicht mehr so
leicht. Sie stellten auf einigen Positionen – unter anderem auch im Tor
– um und machten die Räume enger. Leider haben wir es nicht geschafft,
uns noch zu steigern und gaben uns mit dem Ergebnis zufrieden. Zwar
konnten wir nach einem kuriosen Eigentor in der 34. Minute noch auf 8:1
erhöhen, mehr Tore fielen dann aber nicht mehr. Ich nutzte die
Gelegenheit, einige Male zu wechseln. Helena Iwasinski konnte in ihrem
ersten Pflichtspiel für die Arminia auf der Abwehrposition überzeugen.
Leider musste sie kurz vor Schluss mit einer Fußverletzung
ausgewechselt werden. Gute Besserung an dieser Stelle! Mit 8:1
konnten wir dieses Spiel für uns entscheiden. Zuerst
ein dickes Kompliment an unseren Gast, die sich zu keiner Zeit hängen
ließen und so für eine nette Stimmung auf dem Platz sorgten. Trotz
eines 7:1-Rückstandes zur Halbzeit haben sie sich nicht aufgegeben, das
Spiel ist zu jeder Zeit fair geblieben und sie haben bis zum
Schlusspfiff gekämpft. Mit der Leistung meiner Mannschaft in der ersten
Halbzeit bin ich zufrieden. Die Chancenauswertung, die im letzten Spiel
noch nicht so gestimmt hat, war heute sehr gut. In der zweiten Halbzeit
haben wir das Tempo heraus genommen und der Ball lief nicht mehr so gut
wie noch in Halbzeit eins. Dieses hatte zum Teil mit den vielen
Einwechslungen und Umstellungen zu tun. Mein besonderes Lob geht heute
an Pia Schöde und Sandra Morawiec, die in der Offensive eine starke
Partie zeigten. Nächstes Spiel: Donnerstag 20.08.2009, 19.30 Uhr SG Schwicheldt/Rosenthal - Arminia Vöhrum (in Rosenthal)
Tore:1:0 (2.) A. Gardewin; 2:0 (4.) A. Gardewin; 3:0 (8.) P. Schöde; 4:0
(12.) P. Schöde; 4:1 (23.); 5:1 (24.) A. Gardewin; 6:1 (26.) W.
Michael; 7:1 (27.) A. Gardewin; Halbzeit; 8:1 (34.) Eigentor
Team: Sarah Tschesche; Marleen Hackbarth; Svenja Sommer; Wiebke Michael; Pia
Schöde; Anke Gardewin; Svenja Schumann; Sandra Morawiec; Helena
Iwasinski; Simona Scornavacche; Vivien Kuhl
Fortuna Salzgitter II – Arminia Vöhrum 2:2 (1:2)
Dienstag, 11. August 2009 Am
ersten Spieltag der neuen Saison mussten wir den weiten Weg zur zweiten
Mannschaft des TSV Fortuna Salzgitter antreten. Da auch die erste
Mannschaft Fortunas (Oberliga) erst einen Einsatz hatte, mussten wir
damit rechnen, dass die Reserve mit einigen Spielerinnen der Ersten
verstärkt wurde. So war es dann auch! Eine Herausforderung, bei der
sicherlich alle ein wenig nervös waren, aus der wir aber sicherlich
auch viel lernen können. Ein für uns völlig unbekannter Gegner also,
bei dem wir uns gut verkaufen wollten. Das
Spiel war gerade erst angepfiffen, da mussten wir schon den 0:1
Rückstand hinnehmen. Wir waren noch nicht richtig wach und die
Zuordnung hat noch nicht gepasst. Vielleicht aber auch ein Weckruf,
denn in der Folge nahmen wir die Zweikämpfe an und wurden im Spiel nach
vorn mutiger. Ein intensives, schnelles Spiel mit Chancen auf beiden
Seiten entwickelte sich, bei dem sich Fortuna ein leichtes optisches
Übergewicht erspielen konnte. Sarah Tschesche im Tor wurde heute des
Öfteren geprüft, zeigte aber eine ganz starke Leistung und sorgte somit
dafür, dass wir keinen höheren Rückstand hinnehmen mussten. Nach
schönem Zusammenspiel von Anke, Sandra und Schumi war es Erstgenannte,
die in der 13. Minute mit einem platzieren Schuss den Ausgleich
erzielte. Unsere Defensive stand nun enger und konnte die Angriffe des
Gegners jetzt früher stören. Nach einem Alleingang von der Mittellinie
war es erneut Anke, die die 2:1 Führung erzielen konnte. Mit diesem
Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause. In
der Pause mahnte ich die Mannschaft, dass wir weiterhin eng stehen
müssen und Fortuna nicht das Spiel machen lassen dürfen. Mein Team
löste diese Aufgabe sehr gut und hatte durch Sandra, Pia und Anke
weitere Chancen, das Ergebnis noch zu unseren Gunsten zu erhöhen. Nach
einem Angriff von Fortuna sprang der Ball an den Arm einer unserer
Spielerinnen und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Sicher
verwandelte Fortuna zum 2:2 Ausgleich. Den kleinen Schock merkte man
uns glücklicherweise nur kurz an. Anke konnte sich einige Male gegen
ihre starke Gegenspielerin über links durchsetzen, im Abschluss fehlte
aber die letzte Präzision. Sandra wurde anschießend im gegnerischen
Strafraum gefoult und musste mit einer Kopfverletzung ausgewechselt
werden, der Pfiff des Schiedsrichters blieb allerdings aus. In der
Nachspielzeit hatte Fortuna noch vier Ecken, die alle gefährlich vor
unser Tor kamen. Wir konnten das 2:2 aber über die Zeit bringen. Kompliment
an alle zehn Spielerinnen, die heute dabei waren. Die lange und
intensive Vorbereitung mit dem Trainingslager in Hodenhagen hat Früchte
getragen. Die Mannschaft hat nach dem frühen Gegentor nicht aufgegeben;
ganz im Gegenteil: Das Team war auch während des Spieles noch in der
Lage, sich zu steigern. Die Umstellung ohne Libero zu spielen und so
für mehr Druck nach vorn zu sorgen, hat die Mannschaft schnell
verstanden und konnte dieses auch gegen diesen sehr starken Gegner gut
umsetzen. Es war ein hart, aber fair geführtes Spiel und es war zu
sehen, dass sich die Mädels auch im körperlichen Bereich
weiterentwickelt haben. Ich denke, dass es ein Spiel auf ganz hohem
Niveau war, das den Zuschauern heute geboten wurde. Mit ein wenig mehr
Glück vorm Tor wären vielleicht sogar drei Punkte möglich gewesen, ich
denke aber, dass die Punkteteilung am Ende verdient war. Nächstes Spiel: Dienstag, 18.08.09, 19:30 Uhr: Arminia Vöhrum – FSG Ilsede/Essinghausen/Dungelbeck II Tore: 1:0 (1.); 1:1 (13.) A. Gardewin; 1:2 (29.) A. Gardewin; Halbzeit; 2:2 (40., Handelfmeter) Team:Sarah Tschesche, Marleen Hackbarth; Svenja Sommer; Wiebke Michael;
Sandra Morawiec; Anke Gardewin; Svenja Schumann; Pia Schöde; Simona
Scornavacche; Helena Iwasinski
letzte Aktualisierung: 22.10.2009